Programm 01.04.2022
10:30 Uhr

Grundschule

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Das iPad als Unterrichtswerkzeug im Fach Mathematik Vertiefungsworkshop Geometrie

Michael Dziubany 

Die Digitalisierung gibt uns die Möglichkeit, neben den bekannten analogen Arbeitsmitteln und Veranschaulichungen, digitale Mittel im Unterricht einzusetzen und somit die Verstehensprozesse gezielter und tiefer in den Köpfen der Kinder zu verankern. Durch die digitalen Arbeitsmittel können wir Hürden, die wir mit analogen Mittel überwinden müssen, effektiver überschreiten. Gerade die neue Technik eröffnet bei geometrischen Einsichten neue Blickwinkel und unterstützt die Verstehensprozesse. Beispiel: Das Aufklappen eines Würfels zu einem Würfelnetz und zurück mit einer Handbewegung. Anhand von Unterrichtsbeispielen aus der Praxis wird veranschaulicht, wie Schülerinnen und Schüler mit deren Lehrkräften verschiedene Apps im Geometrieunterricht nutzen können.

 
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Privatsache! – Bilder im Netz: Medienkompetent auch schon in der Grundschule!
Ursi Zeilinger

Worauf muss ich achten, wenn ich Bilder ins Netz stelle? Persönlichkeitsrecht? Datenschutz? Recht am eigenen Bild? Digitale Medien spielen bei Kindern und Jugendlichen eine große Rolle. Immer wichtiger wird es, sie für einen souveränen Umgang mit der virtuellen Welt fit zu machen – von Anfang an! Planet Schule stellt medienkompetente Angebote zur Verfügung und macht Lehrenden und Lernenden APPetit auf den Einsatz mit Medien. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie spielerisch die Schüler*innen für einen kritischen und reflektierten Umgang mit ihren persönlichen Daten sensibilisieren können.

Sek I / Sek II

 
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Das iPad im Fach Musik
Christian Heneka

In diesem Webinar lernen die Teilnehmer:innen Möglichkeiten kennen, wie sie das iPad als Kreativtool im Musikunterricht einsetzen können. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der vorinstallierten App „GarageBand“. Richtig genutzt, kann diese Musik- App den Unterricht wesentlich bereichern, Entlastung schaffen und als Unterstützungstool bei heterogenen Gruppen fungieren. GarageBand als mobile und „digitale Audioworkstation" ermöglicht es z.B. eigene Songs, Hörspiele oder Podcasts zu produzieren. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Demonstration weitere Apps und Softwareprodukte, die sich zur Vermittlung verschiedener Themenschwerpunkte im Musikunterricht eignen. Beispielsweise: Recording, Beatproduktionen, Rhythmustraining, Klangexperimente, Musiktheorie und Geschichte oder Keyboardunterricht. Es wird demonstriert, welche Lernziele Schüler:innen durch die Nutzung von Tablets innerhalb dieser Themengebiete erreichen können, welche inhalts- und prozessbezogenen Kompetenzen dadurch erworben und erweitert werden und wie man dies als Lehrkraft didaktisch und methodisch anleitet. Die im Rahmen der Veranstaltung gezeigten Tools vermitteln vielseitige künstlerisch-ästhetische Erfahrungen und ermöglichen (kooperative) Handlungsformen wie Singen, Spielen, Bewegen, Tanzen, Hören und Improvisieren auf medial gestützter Basis. Begleitend zu diesem Webinar erhalten alle Teilnehmer:innen exklusive Padlets mit weiterführenden Materialien und Erklärvideos zu verschiedenen Themen.

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Geschichten, Gedanken und Ideen – Deutschunterricht mal anders
Verena Knoblauch

Deutschunterricht. Geschichten schreiben, Gedichte behandeln, Gedanken und Ideen teilen.
Wie wäre es, wenn wir das alles weiterhin machen. Aber ganz anders?
Dieser Workshop soll dazu inspirieren neue Wege im Deutschunterricht aller Schulformen in der Sek I sowie der Grundschule zu gehen. Es werden Möglichkeiten vorgestellt und ausprobiert, wie SchülerInnen durch den Einsatz digitaler Medien kreativ werden können, um ihre Gedanken und Ideen auszudrücken und mitzuteilen und um dadurch einen ganz neuen Zugang zu verschiedenen Themen zu erhalten.

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Computerspiele im Geschichts- und Deutschunterricht

Georg Wohlfeld

Computerspiele sind in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Das diese aber nicht nur reiner Zeitvertreib sind und zur Bespaßung dienen, sondern auch essentielle Lerninhalte des Unterrichts vermitteln können, werde ich im Rahmen dieses Vortrags zeigen. Schwerpunkt sind hierbei die Fächer Deutsch und Geschichte, jedoch wird auch allgemein besprochen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um das Abenteuer „Computerspiele im Unterricht“ bestreiten zu können.Der Fokus des Angebots liegt auf den Klassen 7-10, es sind aber natürlich Lehrende aus allen Bereichen herzlich willkommen.

SoPäd

 
 
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Diklusion: Individualisierung mit digitalen Medien
Dr. Lea Schulz

Die Session ist für Lehrkräfte aller Schularten von Klassenstufe 1 bis 10 geeignet, die ihren Unterricht noch mehr auf die Lernvoraussetzungen ihrer Schüler:innen anpassen wollen. Digitale Medien und Inklusion (#Diklusion) ergeben zusammengedacht einen zeitgemäßen Unterricht in heterogenen Lerngruppen, der von passgenauem Unterricht durch Individualisierung und Kooperation der Lernenden geprägt ist.  Digitale Medien können dabei die Teilhabe am Unterricht, an Bildung und an der Gesellschaft erhöhen und einen Unterricht für alle Schüler:innen ermöglichen. Viele Kinder benötigen in inklusiven Systemen Hilfestellungen, die nicht beständig durch die Lehrkraft bedient werden können. Digitale Medien können hier Abhilfe schaffen und einen Teil zur Verselbstständigung der Schüler*innen beitragen.  Eine praxisorientierte Einführung erhalten Sie durch Lea Schulz in dieser Online-Veranstaltung. Es wird eine Einführung in das Thema Diklusion gegeben und verschiedene Praxisbeispiele aufgezeigt. Einige davon werden auch live im Browser zum Ausprobieren bereitgestellt. Über einen Link können die Teilnehmer:innen selbstständig testen. Andere Tools werden nur präsentiert, da diese teils kostenpflichtig sind und sie als Auswahl gezeigt werden. Einige Apps und auch die Bedienungshilfen sind hauptsächlich iPadOS-basiert, falls Sie also ein iPad zur Hand haben, können Sie diese Hilfen direkt selbst einstellen und ausprobieren. Ein eigenes iPad ist aber keine Voraussetzung für eine Teilnahme. Loggen Sie sich, wenn möglich, mit dem Computer ein, damit Sie die zugespielten Links im Browser öffnen können.

Übergreifender Themenbereich

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Sitzen Sie noch oder gestalten Sie schon? - Online-Sitzungen mit BBB/Moodle
Gunilla Kercher,
Dr. Mirco Mankel

Die Session eignet sich für alle an Online-Sitzungsgestaltung Interessierte, die über Grundlagen im Umgang mit BBB/Moodle verfügen und dieses zukünftig vermehrt für Online-Sitzungen nutzen wollen. In dieser Session beschäftigen Sie sich mit gelingender Gestaltung virtueller Sitzungsformate: Worauf ist im Besonderen zu achten? Wie planen Sie diese bzw. entwickeln Sie diese weiter?
Wie gelingt es mehr soziale Präsenz der Teilnehmer:innen in den virtuellen Raum zu holen? Wie können Sie durch geeignete interaktive Methoden Ihre Online-Konferenz erfolgreich gestalten? Wie bauen Sie diese auf, moderieren und setzten diese so um, dass das Gegenüber aktiv mit einbezogen wird und die Ergebnisse
verbindlich umgesetzt werden? Gleich zu Beginn der Session tauchen Sie über die wichtigsten BBB-Funktionen ein in Teilnehmer:innen aktivierende Methoden und bearbeiten dann darüber hinaus vertiefend Aspekte gelingender Online-Sitzungen. In einer abschließenden Plenumsrunde werden Ihren Erkenntnissen, Fragen und
ebenso Praxisideen zur Weiterentwicklung einer bewusst anderen Sitzungs-gestaltung nochmals Raum gegeben.


Um die Session optimal nutzen zu können, sollten Sie mit BBB/Moodle vertraut sein und offen dafür sein ggf. neue Tools auszuprobieren.

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Verschwörungserzählungen im Internet
Martin Mai, Holger Meeh

Chemtrails, gezielte Islamisierung Europas, Implantieren von Mikrochips bei Impfungen: Auf Plattformen wie YouTube, TikTok oder Telegram kursieren neben Unterhaltungsangeboten auch immer mehr Verschwörungserzählungen. Verschwörungserzählungen existieren zwar schon seit Jahrhunderten und boten zu jeder Zeit meist einfache Erklärungen für komplexe und schwer durchschaubare Vorgänge in der Welt. Mit der Ausbreitung des Internets wurde die Verbreitung von Verschwörungserzählungen immer einfacher. So bildete sich ein breites und unübersichtliches Spektrum an Webseiten, Blogs und Social-Media-Angeboten heraus, die sich selbst als alternative Medienangebote bezeichnen, aber vielfach Verschwörungserzählungen verbreiten. Zunächst eher ein Randphänomen erreichten Verschwörungserzählungen während der Migrationskrise 2015 und der Corona-Pandemie die Mitte der Gesellschaft. Auch Jugendliche kommen immer häufiger mit diesen hochproblematischen Inhalten in Kontakt und tragen diese in die Schulen weiter. Jede Lehrkraft kann in einem Klassen- oder Einzelgespräch mit diesem Phänomen konfrontiert sein. Der Beitrag will hier ein inhaltliches Fundament schaffen, Lehrkräften Hilfen an die Hand geben und einen Überblick über die verschiedenen Facetten des Themas geben. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Welche Arten von Verschwörungserzählungen sind aktuell populär und wie funktionieren sie? Welche Rolle spielt das Internet bei ihrer Verbreitung und wo kommen Jugendliche damit in Kontakt? Was macht die Attraktivität von Verschwörungserzählungen aus?

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Lerninseln – Lernorte im Quartier

Micha Pallesche

In der Corona-Pandemie wurden Schülerinnen und Schüler während dem Lockdown nach Hause geschickt, um zu lernen. Diese Situation wirkte wie ein Brennglas auf die Sozialstrukturen der Familien, aber auch auf die Lernchancen der SchülerInnen zu Hause. Manche Kinder- und Jugendliche konnten zu Hause sehr gut lernen, manche hatten keinerlei Unterstützung (in infrastruktureller, aber auch pädagogischer Hinsicht). Aus dieser Not heraus wurde das Konzept der „Lerninseln“ geboren. Die Stadt Karlsruhe suchte auf Basis der Idee der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe Lernorte, an denen Kinder lernen können, eine stabile Infrastruktur vorfinden und Unterstützung bei den Lernprozessen durch Studierende der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe erhalten. Im Verlauf der Pandemie wurden immer weitere Orte erschlossen und diese dann in einer interaktiven Karte visualisiert und sichtbar gemacht. Kurz darauf folgte eine App, auf der Schülerinnen und Schüler Lernorte in ihrem Quartier finden und sich dort einwählen konnten. Die Orte wurden mittlerweile erweitert und so gibt es nicht mehr „nur noch“ sogenannte Orte der digitalen Teilhabe, sondern auch sogenannte digitale Dritte Orte, MINT-Spaces, Kultureinrichtungen uvm., die eigene und bereits bestehenden Angebote als Lerninsel auf dieser Karte sichtbar machen. In dieser Session wird das Konzept der Lerninseln (www.lerninseln.com) vorgestellt. Die TeilnehmerInnen erhalten Einblicke in die Prozessentwicklung der Lerninseln in Karlsruhe und die Möglichkeit, sich Gedanken um die eigene Umsetzbarkeit an ihrem Standort zu machen. 

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Digitale Lernzielkontrollen, Meinungsumfragen und Feedback

Anna Wenzel

Mit fortschreitender Digitalisierung gibt es viele verschiedene kleine Helfer/ Tools, die uns Lehrkräften die Zeit am Kopierer und beim Erstellen von Lernzielkontrollen und Meinungsumfragen deutlich reduzieren können. Ziel des Workshops soll es sein, verschiedene Tools (z.B. Oncoo, Wooclap, Quizacademy, u.v.m.) fächerunabhängig zu den Themen Lernzielkontrolle, Meinungsumfragen und Feedback für den Unterricht in Tabletklassen oder am Computer kennen- und anwenden zu lernen. Dazu werden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und Zeitpunkte, Best-Practice-Beispiele sowie aktuelle Probleme der Teilnehmer:innen besprochen. Wenn es die Zeit zulässt, erhalten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, sich mit den vorgestellten Apps selbst vertraut zu machen und in unterstützender Atmosphäre erste eigene Ideen umzusetzen. Der Einsatz der Apps, die Gegenstand dieses Workshops sind, ist auch für die Schüler:innen absolut empfehlenswert: Jedes Klassenmitglied ist aufgefordert, sich zu beteiligen und die Klassen sind bei diesen Tools mit Spaß dabei und zeigen in einem (anonymen) geschützten Rahmen ihr derzeitiges Können. Für diesen Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich und es werden keine vorinstallierten Apps benötigt, da browserbasiert gearbeitet wird.

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Myndset – Mit einem Kartenspiel zur kreativen (Unterrichts-) Idee
Christian Wettke

Die Suche nach erfolgreichen digitalen Unterrichtskonzepten ist so aktuell und spannend wie lange nicht. Der Ansatz, bestimmte Elemente des unterrichtlichen Alltages zu gamifizieren, trägt nicht nur zur Auflockerung des Unterrichts-geschehen bei, sondern birgt das Potential, den Unterricht auf ein komplett neues
Niveau zu heben. Gamification im Unterricht ist jedoch oft ein zweischneidiges Schwert. Neben dem Potential sind sie oftmals stark unter Legitimationsdruck. In dem Workshop sollen nach einer kurzen allgemeinen und theoretischen Einführung verschiedene Gamification- Plattformen (schwerpunktmäßig Actionbound und Classcraft) in Bezug auf ihre Einsatzmöglichkeiten vorgestellt, erfahren und diskutiert werden. Hierbei soll bewusst der Fokus auf dem sinnvollen Einsatz der Plattformen als gewinnbringendes Element im
Unterricht gelegt und der Gamification-Ansatz kritisch hinterfragt werden.

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Teacher Workload - effizienteres Arbeiten mit dem iPad
Fabian Bergwitz


 

Wie kann ein iPad mir helfen, meinen Unterrichtsalltag zu erleichtern? Neben dem Einsatz der Classroom App haben sich verschiedene Workflows im Unterrichtsalltag bewährt, die ich Ihnen gerne im Workshop vorstellen möchte. Zielgruppe sind iPad Neueinsteiger, da wir uns in diesem WS viel Zeit für die wichtigsten „Basics“ im Umgang mit den iPads nehmen.

  • Datenmanagement auf dem iPad (AirDrop, Daten von PC auf Tablet übertragen, sinnvolle Struktur für den Unterricht anlegen, Nutzung der schuleigenen NextCloud….)

  • Nützliche Boardmittel (Screenshots bearbeiten, Bildschirmaufnahme, Kollaboration,..)

  • Splitscreen (mehrer Apps gleichzeitig nutzen)

  • Digitales Heft mit Goodnotes

  • Einführung in die App Classroom (iPads „kontrollieren“)

  • Diverse kleine Helfer Apps (Popplet, Chooser, Teamshake, mentimeter)


Eingesetzte Apps und Anwendungen:

  • Dateien

  • Keynote, Numbers, Pages

  • Goodnotes 5

  • Classroom (von Apple)

  • Popplet

Voraussetzung Hardware: iPad (mind. 5. Gen oder neuer)