Programm 31.03.2022
14:30 Uhr

Grundschule

 
Miriam Nienhaus.jpg

Digitale Lesespuren mit Keynotes erstellen
Miriam Nienhaus     ENTFALL

Die Session richtet sich an Lehrkräfte, welche mit Hilfe des iPads die Lesekompetenz Ihrer Schülerinnen und Schüler fördern möchte. Vorwissen und eigene Erfahrungen sind nicht erforderlich.  Grundkenntnisse im Umgang mit Keynotes sind jedoch von Vorteil.

Lesespurgeschichten sind Einladungen zum genauen Lesen. Um eine Lesespur erfolgreich lösen zu können, müssen einem Text relevante Details entnommen werden. Auf besonders motivierende Weise stellen sich solche Lesespuren digital dar. In dem Workshop geht es vor allem um das Kennenlernen  und Ausprobieren sowie um das Erstellen einer Mini Lesespur mit Keynotes.

Andrea Lemm.jpeg

Das iPad im Unterricht der Grundschule
Andrea Lemm

Multimediale Lernplakate in Pages, selbstgestaltete
Geschichten als Hörbücher in Keynote oder Quizze mit Selbstkontrolle in Numbers – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In diesem Webinar werden drei komplexe, aber überaus kreative, motivierende sowie schüleraktivierende Unterrichtsbeispiele aus der Grundschule gezeigt, die mit Hilfe drei ausgewählter Bordmittel des iPads umgesetzt werden können.

 

Sek I / Sek II

Mödinger_Porträt (1 von 1).jpg

Digitale Medien im Sportunterricht
Moritz Mödinger

Der Workshop verfolgt das Ziel, verschiedene Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien unter Verwendung mobiler Endgeräte und Apps im Sportunterricht vorzustellen und diese zu erproben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Bewegungsanalyse und ihrer möglichen Implementierung in die unterrichtliche Praxis. Darüber hinaus sollen weitere in diesem Zusammenhang relevante Fragen beantwortet werden:

  • Welche Einsatzszenarien sind in der Schule denkbar?

  • Welche Apps sind hilfreich, um z.B. eine Videoanalyse im Unterricht ohne großen Aufwand durchführen zu können?

  • Wie kann ich als Lehrkraft meinen Arbeitsalltag durch den Einsatz mobiler Geräte und Lösungen ökonomisieren und erleichtern?

  • Nicht zuletzt wird im Workshop auch auf rechtliche Grenzen beim Einsatz von mobilen Endgeräten eingegangen.

Im Rahmen des Workshops werden verschiedene Materialien vorgestellt, die den Einsatz von mobilen Geräten erleichtern und unterstützen können. Darüber hinaus lädt der Workshop anhand bereitgestellter Videos zur unmittelbaren Erprobung der Videoanalyse-Apps OnForm und VideoDelay2.0 ein.

Schaefers, Steffi.jpeg

Das iPad im Biologieunterricht

Stefanie Schäfers
 

In dieser Session werden wir uns neben speziellen AR-Apps (Froggipedia, Insight Heart) mit den Möglichkeiten der Boardmittel des iPads beschäftigen. Dabei werden wir biologiespezifische Anwendungen von Keynote (Dokumentation von Versuchen/Exkursionen, Erstellen eines Bestimmungsschlüssels) und Numbers (multimediale Versuchsanleitung, gestaffelte Lernaufgaben) an Beispielen kennenlernen, in der Schüler:innenrolle ausprobieren und aus der Lehrkraftrolle lernen, wie entsprechendes Material vorbereiten werden kann.

Um die Session optimal nutzen zu können, sollten Sie während der Session ein iPad zur Verfügung haben, auf dem die Apps Kamera, Keynote und Numbers installiert sind. Die kostenpflichtigen Apps Froggipedia und Insight Heart werden in der Session vorgeführt. Es ist hilfreich, wenn Sie die Funktionsfähigkeit der App auf dem zur Verfügung stehenden Gerät vorab prüfen.

Computersteuerkonsole

How2App – App-Programmierung in der Sek I & Sek II
Markus Hartmann

 

Innerhalb dieses Workshops werde ich Ihnen die Entwicklungsumgebung Xcode für macOS vorstellen. Ausgangspunkt für diesen Workshop ist die stetige Zunahme von Apple Geräten innerhalb der Schulen. Dieses Potenzial können wir nutzen, um den Informatikunterricht kreativ und lebendig zu gestalten. In diesem Workshop gebe ich Ihnen einen ersten Impuls, wie Sie als Lehrer*in gemeinsam mit ihren Schüler*innen eine eigene iOS-App erstellen können.
Die Inhalte des Workshops sind sowohl für Lehrer*innen der Sekundarstufe I und II ausgelegt.
Als Teilnehmer:in können Sie die Eindrücke auf sich wirken lassen und im Anschluss selbst aktiv werden. Hierfür werde ich Ihnen innerhalb des Workshops weitere Installationshinweise und Anwendungs-Empfehlungen aufzeigen.
Optional: Wer direkt einsteigen möchte, kann sich bereits im Vorfeld die Anwendung Xcode kostenlos über den Apple-App-Store herunterladen und auf seinem MacBook installieren.
Ich lade Sie ein sich visuell und auditiv auf den Workshop einzulassen und erste Impuls für zukünftige Projektumsetzungen in ihrer Klasse zu sammeln.
Ich freue mich auf Ihr Kommen

SoPäd

 
Steffen Jakowski.jpg

Interaktive und mehrsprachige Mathematik-Selbstlernkurse für das SBBZ
Steffen Jakowski

 

Der Vortrag eignet sich besonders für SonderpädagogInnen und Fachkräfte die an SBBZ oder in der Inklusion arbeiten. Das Projekt hat das Ziel, interaktive und mehrsprachige Selbstlernkurse für das Fach Mathematik zu erstellen und kostenlos bereitzustellen. Die erste Zielgruppe sollen SchülerInnen mit Lernschwierigkeiten und Lernbeeinträchtigungen sein. Sie benötigen oft zusätzliche und leichter verständliche Erklärungen zu mathematischen Sachverhalten. Die Erklärvideos und Übungsbeispiele sollen einen direkten Lebensweltbezug und eine Bedeutsamkeit für die SchülerInnen besitzen, so dass nicht nur rein mechanische Rechenverfahren geschult werden, sondern auch ein mathematisches Verständnis und ein Bewusstsein für die Lebensweltrelevanz aufgebaut werden kann. Die zweite Zielgruppe sind SchülerInnen, die noch nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen und aus diesem Grund dem Mathematikunterricht nicht folgen können. Bis die entsprechenden Sprachkenntnisse aufgebaut sind, sollen die Selbstlernkurse in ihrer Muttersprache beim schulischen Lernen im Fach Mathematik unterstützen. Beinhaltete Erklärvideos und interaktiven Übungen mit Selbstkontrollmöglichkeit sollen dabei in den häufigsten an den Schulen angetroffenen Sprachen übersetzt werden. Die Erklärvideos und die Übersetzungen werden wir gemeinsam mit unseren SchülerInnen produzieren. Die Selbstlernkurse sollen als Moodle-Kurse bereitgestellt werden. Damit sind sie leicht in bestehende Schul-Moodle-Instanzen importierbar und auch als Differenzierung und Individualisierung in inklusiven Settings einsetzbar.

 

Übergreifender Themenbereich

Image by Franck

Ausgewählte Messengerdienste für den Schulalltag und deren Funktionalitäten
Saban Peker

Die Session richtet sich an alle Lehrkräfte, die einen Messenger im schulischen Einsatz sehen möchten. Die vorgestellten Messenger werden in erster Linie für die Kommunikation zwischen Schüler und Lehrer genutzt (besonders interessant im Fernunterricht), aber auch für die Kommunikation und Organisation innerhalb der Schule, also zwischen der Schulleitung und dem Kollegium oder den Lehrern untereinander. Mittlerweile haben viele Messenger zusätzliche Funktionen (Videokonferenzsystem, Umfragen, …) auf die wir auch eingehen möchten. Diese Szenarios werden beispielhaft an Threema Work, dem Iserv Messenger und dem Messenger Sdui vorgestellt.  

Image by Jon Tyson

Grenzen der Meinungsfreiheit – Hate Speech als Unterrichtsthema
Caroline Boos, Udo Lihs

Der Online-Workshop bietet Lehrkräften Impulse, um Schüler:innen im Unterricht für den souveränen Umgang mit Hate Speech im Netz zu sensibilisieren. Der Workshop vermittelt sowohl Grundlagenwissen als auch praktische Unterrichtsmethoden.
Zuerst lernen Sie überblicksartig die unterschiedlichen Formen von Hate Speech sowie deren mögliche Wirkung und damit einhergehende Gefahren für Kinder und Jugendliche kennen. Darauf aufbauend erarbeiten wir mit Ihnen die strafrechtlichen und gesellschaftlichen Grenzen der Meinungsfreiheit und üben situationsangemessene Reaktionsstrategien auf Hasskommentare ein. Schließlich reflektieren wir gemeinsam mit Ihnen die Umsetzung der vermittelten Methoden in Ihrem Unterricht.

Cornelia Stenschke 2020.jpg

Digital Leadership – Verändert sich Führung?
Cornelia Stenschke

Die Zeit der Pandemie war für Schulleitungen eine besondere Herausforderung. Jetzt gilt es, neue Ideen umzusetzen, die gemachten Erfahrungen zu analysieren und das Gute zu verstetigen, die Schule nach vorne zu entwickeln, die emotionalen Bedürfnisse der Mitglieder der Schulgemeinschaft wahrzunehmen, manchen Unmut abzufangen und zugleich auch auf sich selbst und seine Grenzen zu achten. Die Aufgaben schulischer Führungskräfte sind vielgestaltig und auch einem Wandel unterzogen. Wie hat sich Führung durch die Pandemie-Erfahrungen verändert und was davon wird in die alltägliche Praxis integriert? Welche Konzepte aus der Wirtschaft können Schulen adaptieren? Welche Fragen wird sich eine Schulleitung in der Zukunft stellen müssen? Wie kann Vernetzung gestaltet und gepflegt werden? Ich lade ein über diese Fragen nachzudenken – denn gemeinsames Reflektieren kann entlasten und inspirieren.

Joachim Oest.jpeg

Alternative Prüfungsformate – Kompetenztests statt Klassenarbeiten
Joachim Oest

Um Unterrichtsentwicklung wirkungsvoll und nachhaltig zu betreiben, ist es sinnvoll, stets auch Prüfungsformate zu hinterfragen und neu zu denken. Wenn Lernwege stärker individualisiert werden und die Beratung im Lernprozess einen höheren Stellenwert erhalten soll, ist eine Klassenarbeit, die alle Lernenden zum gleichen Zeitpunkt mit den gleichen Aufgaben schreiben, denkbar ungünstig. Daher sind die Kompetenztests im Gegensatz zu Klassenarbeiten in den Lernprozess integriert und können durch Wiederholbarkeit bei Nichtbestehen für echtes Feedback und damit einen gesteigerten Lernerfolg sorgen. Ziele des Workshops: Die Teilnehmenden der Session sollen in der Lage sein, ihren Unterricht durch den Blick auf Leistungsmessung und -beurteilung innovativ und zeitgemäß zu gestalten. Die Session richtet sich fachübergreifend an Lehrkräfte aller Schularten, Vorwissen und eigene Erfahrungen zur Thematik sind nicht erforderlich.

Mario Liftenegger.jpg

Einsatz von digitalen Mindmapping Tools und interaktiven Whiteboards im Unterricht
MMag. Dr. Mario Liftenegger

Die Session richtet sich fächerübergreifend an Lehrkräfte der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II, die einen ersten Einblick in die Erstellung und den Einsatz von digitalen Mindmapping Tools und interaktiven Whiteboards im Unterricht erhalten möchten. Vorwissen oder eigene Erfahrungen in diesem Bereich sind nicht notwendig. Fortgeschrittene User:innen sind herzlich eingeladen ihr Spektrum an Plattformen zu erweitern und ihre Erfahrungen aktiv einzubringen. Der Einsatz von digitalen Mindmapping Tools und interaktiven Whiteboards erfreut sich, durch die Möglichkeit damit kooperativ und/oder kollaborativ im Unterricht arbeiten zu können, zunehmender Beliebtheit. Digitale Mindmaps dienen im Unterricht vor allem als unkonventionelle Strukturierungsmöglichkeit von Ideen oder Themenfeldern. Außerdem kann mit Ihnen im Team in verschiedenen Unterrichtsszenarien gearbeitet werden. Interaktive Whiteboards finden ihre Anwendung hingegen im Bereich des kollaboratives Brainstormings, aus dem durch die Schreibfunktion ganze Arbeitsprozesse für offene Lernszenarien abgebildet werden können. Der Fokus der Session liegt im sinnvollen Einsatz von beiden Visualisierungsmethoden im Unterricht. Nach einer kurzen theoretischen Einführung über den Einsatz von digitalen Mindmapping Tools und interaktiven Whiteboards im Unterricht, werden verschiedene DSGVO konforme Anwendungen (kits.map, mind-map-online.de sowie Flinga) vorgestellt und von den Teilnehmenden praktisch erprobt. Die Teilnehmenden erhalten den Zugang zu den Plattformen über Links, die während der Session geteilt werden.

Martin Mai.JPG
Holger Meeh (2).jpg

Moodlekurse lernförderlich und attraktiv gestalten

Martin Mai, Holger Meeh, 

Moodle ist eine sehr leistungsfähige Lernplattform, die
mit ihren zahlreichen Funktionen die Schaffung abwechslungsreicher und flexibler Lernumgebungen ermöglicht. Leider bewegt sich die Benutzeroberfläche sowie die Usability von Moodle nicht auf einem vergleichbar hohen Niveau. Deshalb gleichen Moodle Kurse oft unübersichtlichen und unattraktiven Textwüsten, die Schülerinnen und Schüler wenig motivieren. Dies muss nicht so sein!
In diesem Vortag werden einfache Strategien und Tipps vorgestellt, mit denen Moodle-Kurse attraktiver, übersichtlicher und lernförderlicher gestaltet werden können. Neben einzelnen Materialien, wird auch exemplarisch eine Unterrichtseinheit vorgestellt und Möglichkeiten und Grenzen vor dem Hintergrund der realen Anforderungen im Schulalltag erörtert.